Wochenplan
So sieht eine Woche aus
Kein Musterplan für alle, sondern ein Beispiel: fünf Gerichte, die sich Zutaten teilen, und zwei Abende, die Luft lassen.
Die sieben Abende
- Montag – One Pot: Thai-Curry-Risotto mit Kaiserschoten und Champignons, 35 Minuten. Zum Rezept
- Dienstag – Griechische Feta-Paprika-Schiffchen mit Sauerteigbrot und Zaziki, 30 Minuten. Zum Rezept
- Mittwoch – Pasta mit Feta-Tomatensoße aus dem Ofen, dazu Rucola, 30 Minuten. Zum Rezept
- Donnerstag – Reste: eine Portion Risotto vom Montag, dazu Brot und ein Salat aus dem, was da ist.
- Freitag – Sweet & sticky Tofu mit Erdnüssen auf gelbem Reis, dazu Brokkoli, 25 Minuten. Zum Rezept
- Samstag – Käsespätzle mit selbstgemachten Röstzwiebeln, 30 Minuten.
- Sonntag – Brotzeit mit Brot, Käse, Oliven und Tomaten; kein neuer Einkauf.
Die Zeiten sind Kochzeiten, keine Versprechen für jeden Abend. Wer länger braucht, braucht länger; der Plan fällt deshalb nicht auseinander.
Warum diese fünf Gerichte zusammenpassen
Der Plan ist um zwei Zutaten herum gebaut, die sonst gern halb übrig bleiben: Feta und Tomaten. Am Dienstag wandert der Feta in die Paprika, am Mittwoch in die Ofensoße; die Kirschtomaten werden an beiden Abenden gebraucht. Ein größeres Stück Feta und zwei Schalen Tomaten reichen also für zwei Gerichte, statt für eines und eine angebrochene Packung.
Dazu kommt Reis, der zweimal auf dem Tisch steht: montags im Risotto, freitags unter dem Tofu. Zwiebeln, Knoblauch und Olivenöl stehen ohnehin da. So entstehen aus fünf Gerichten keine fünf unabhängigen Einkäufe, sondern ein Korb mit Wiederholungen – und die sind hier erwünscht.
Die zwei Resttage
Donnerstag und Sonntag sind keine Lücken. Am Donnerstag wird gegessen, was vom Montag übrig ist; am Sonntag kommt auf den Tisch, was der Kühlschrank noch hergibt. Beide Abende sind bewusst eingeplant, damit die Woche auch dann hält, wenn ein Termin dazwischenkommt.
Wer an diesen Abenden nicht kochen will, muss auch nicht. Ein Resttag kann ein Brot sein, ein Glas Gurken, ein Teller mit Käse. Wichtig ist nur, dass er nicht heimlich zu einem weiteren Kochabend wird. Mehr dazu steht in Resteküche: was schon da ist, zuerst.
Was dieser Plan nicht ist
Er ist kein Ernährungsplan und keine Zusage, dass jede Zutat in eurem Markt vorrätig ist. Er ist ein Beispiel dafür, wie ein Plan aussieht, wenn er aus dem Vorrat und aus Schnittmengen gebaut wird. Eure Woche sieht anders aus, weil euer Kühlschrank anders aussieht.
Wenn ihr das Gefühl habt, dass fünf Gerichte zu viel sind, nehmt drei und lasst vier Abende offen. Der Plan ist ein Werkzeug, keine Prüfung. So funktioniert's erklärt, was ihr uns dafür schicken müsst.
Aktualisiert am 19.10.2026